„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile.“
(Aristoteles)
Warum Systemaufstellungen?
Systemaufstellungen gehören seit zwanzig Jahren zu meinem Leben. Ich habe sie im Zusammenhang mit einem damals sehr belastenden Thema als hilfreiche und für mich letztendlich auch lebensverändernde Methode kennengelernt.
Da mich die Faszination dieser Methode nicht mehr los ließ, führte mich der Weg beginnend von der Familienaufstellung über die Strukturaufstellung hin zur Organisationsaufstellung. Ich hatte das Glück, bei vielen sehr guten LehrerInnen lernen zu dürfen und mache auch heute noch laufend Fortbildungen. Als Vorstandsmitglied des ÖfS ist mir vor allem die Weiterentwicklung der Methode und der nationale und internationale kollegiale Austausch ein großes Anliegen.
Ich leite regelmäßig Aufstellungsseminare und Workshops in Eisenstadt, Graz, Neusiedl und Wien. Die aktuellen Termine finden Sie hier.
Systemische Aufstellungsarbeit ist eine körpersprachliche Methode, die heute in der Arbeit vieler BeraterInnen und TherapeutInnen einen festen Platz hat. Aufstellungen machen Beziehungsgefüge des jeweiligen Systems auf bildhafte Weise sichtbar und unterstützen das Erkennen von Zusammenhängen. Dadurch werden neue Sichtweisen und in weiterer Folge neue Lösungsansätze möglich.
Die Systemaufstellung ist aus meiner Sicht eine der innovativsten, effizientesten und effektivsten Methoden der systemischen Beratung.
Neben einer fundierten Ausbildung und Erfahrung seitens der Aufstellungsleitung braucht es auch einen entsprechenden äußeren Rahmen, der neue Lösungsansätze ermöglicht. Das dürfen Sie von mir erwarten.
Was es von Ihrer Seite dazu braucht, ist:
Vertrauen in mich als Beraterin und in die Methode
Ein Anliegen, dessen Lösung Ihnen wichtig ist
Ihre Bereitschaft, sich den Themen gegenüber zu öffnen
Grundsätzlich können Systemaufstellungen für alle therapeutischen und beraterischen Fragestellungen eingesetzt werden.
„Man kann alles aufstellen, worüber man sprechen kann…und auch das, worüber man nicht sprechen kann.“ (Prof. Dr. Matthias Varga von Kibéd)
Beziehungsthemen
Konflikte in Paarbeziehungen
Eltern-Kind Beziehungen
Herkunftsfamilie
Psychosomatischen Hintergründe von Erkrankungen und Symptomen
Unerfüllter Kinderwunsch
Chronische Erkrankungen
Symptome ohne medizinische Diagnose
Lebensbeeinträchtigende Themen
Aktuelle Krisen
Folgen belastender Lebenserfahrungen
Verlust und Trauer
Selbsterkenntnis und Selbstwert
Berufliche Themen
Konflikte mit KollegInnen oder Vorgesetzten
Anliegen im Kontext von Karriere und Erfolg
Berufliche Entscheidungen uvm.
Mögliche Settings:
Einzelsetting
Je nach Bedarf werden Hilfsmittel, wie z.B. ein Systembrett, Sessel oder Bodenanker eingesetzt. Dabei können die unterschiedlichen Positionen von den KlientInnen selbst eingenommen und „erspürt“ werden. Erfahrungsgemäß entstehen auf diese Weise oft andere Sicht- und Erlebensweisen, die bei der Problemlösung sehr hilfreich sein können.
Gruppensetting
Mit Hilfe von RepräsentantInnen werden verschiedene Aspekte eines Themas „in den Raum gestellt“ und damit sichtbar | spürbar | erlebbar | verstehbar.
Als TeilnehmerIn und RepräsentantIn lernt man die eigene Wahrnehmung zu sensibilisieren und die Intuition und Achtsamkeit zu schulen.
Die Art, wie wir Beziehungen leben und gestalten, basiert unter anderem auf den Erfahrungen, die wir in unseren Familien gemacht haben.
Familienbande: Last oder Kraftquelle?
Jedes Familiensystem hat eigene, teilweise über Generationen ausgebildete Gesetzmäßigkeiten, die wirksam sind. Beispiele dafür können sein:
wir fühlen uns an Aufträge gebunden, die uns unfrei machen
wir tragen Belastungen aus einer früheren Zeit mit uns
wir wiederholen Muster unserer Eltern oder Großeltern
wir fühlen uns abgelehnt oder nicht geliebt
wir leben Überzeugungen, die uns selbst und auch anderen nicht gut tun, uvm
Systemaufstellungen können dabei helfen, Zusammenhänge zu erkennen. Durch den Blick von außen erhält man neue Sichtweisen und damit ein Verständnis, das wiederum Basis für das Finden neuer Lösungsansätze ist, die vielleicht bisher nicht denkbar oder möglich waren.
Wir alle bringen Erfahrungen aus unseren Herkunftsfamilien in die Beziehung mit, wie beispielsweise
übernommene Muster und Verhaltensweisen
Regeln und Wertvorstellungen
oft auch Kränkungen und Verletzungen
„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile!“ (Aristoteles)
Auswirkungen dieser Erfahrungen können im Rahmen von Partnerschaften auftauchen. So werden oft unerfüllte Wünsche und Sehnsüchte aus früheren Zeiten in Beziehungen hineingetragen. Die Sehnsucht, in einer Partnerschaft das zu bekommen, was in der eigenen Familie gefehlt hat, führt dann oft zwangsläufig zu Entäuschungen, da sie in diesem Kontext nur schwer bis gar nicht erfüllt werden können. Diese Ent-Täuschungen können der Liebe zunehmend schaden und sie gefährden.
Manchmal wirken auch noch ungelöste Themen aus vorangegangenen Beziehungen belastend auf die neue Paarkonstellation. Auch müssen oft die Bedürfnisse mehrerer Systeme balanciert werden, wie z.B.
die aktuelle Paarbeziehung
gemeinsame Kinder
Kinder aus früheren Partnerschaften
eine Lebenssituation als Patchwork-Familie
pflegebedürftige Eltern, uvm.
All das fordert viel Energie und kann Partnerschaften sehr belasten bzw. gefährden. Manchmal ist dann der Wunsch nach einer Trennung nur Ausdruck einer Erschöpfung, der ein langes Bemühen vorausgegangen ist.
Systemaufstellungen können helfen, „alte Baustellen“ und ungelöste Themen aus der eigenen oder auch gemeinsamen Geschichte zu erkennen. Wesentlich dafür ist die Anwesenheit beider Partner. Im Erkennen und Verstehen der jeweiligen Zusammen-hänge können Hinweise für nächste mögliche Schritte in Richtung Lösung gefunden werden.
Aus systemischer Sicht sind Symptome Botschaften, die sich auf unterschiedlichen Ebenen zeigen können. Sie weisen auf eine Dysbalance hin und haben den Sinn, auf das „Thema dahinter“ aufmerksam zu machen.
Symptomaufstellungen geben die Möglichkeit, dieses bisher nicht gesehene Thema zu erkennen. Man sucht nach Einflussgrößen, die die Balance empfindlich stören, wie z.B. schwere psychische Belastungen oder kraftraubende Beziehungen. Dabei kann es sich um unterdrückte Gefühle, nicht gelebtes Potential oder übernommene Rollen aus dem Familiensystem handeln. Symptome können sehr vielfältig sein, wie z.B.:
Symptome ohne medizinische Diagnose
Depressionen, Ängste
Süchte, Zwänge
Diabetes, Übergewicht, Magenprobleme
Migräne, Rückenprobleme
Lernblockaden, Sprachstörungen
Allergien, Neurodermitis, Asthma
Autoimmunerkrankungen
Lebensbedrohende oder chronische Krankheiten
sich über Generationen wiederholende Krankheiten uvm.
Dem ganzheitlichen integrativmedizinischen Ansatz entsprechend können Themen und Symptome auf unterschiedlichen Ebenen behandelt werden:
Symptomaufstellungen geben die Möglichkeit, die bisher nicht gesehenen Themen zu erkennen. Man erhält klare Hinweise, wofür das Symptom steht und was es braucht, um wieder in Balance zu gelangen.
Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte auf allen Ebenen aktivieren.
Die neuen Erfahrungen aus der Symptomaufstellung werden in einer Einzelsitzung bearbeitet und integriert. Ein interdisziplinärer Ansatz von Homöopathie und Körpertherapie kann dabei unterstützed wirken.
eine Form der Systemaufstellung und unterscheidet sich deutlich von Familienaufstellungen
ein wirksames Mittel in der Bearbeitung komplexer Themenbereiche oder Problemfelder
Fokus ist das Zusammenwirken von Menschen I Zielen I Aufgaben I Struktur I Umfeld der Organisation
Im Zuge meiner Master Thesis Sind Sie gut aufgestellt_MT_AK zum Thema „Aktuelle Entwicklungen in der systemischen Organisationsberatung“ habe ich mich intensiv damit beschäftigt.
Wofür und für wen sind Organisationsaufstellungen geeignet?
Organisationsaufstellungen eigenen sich besonders bei Themen mit hoher Komplexität. Mithilfe dieser Visualisierungstechnik werden Strukturen, Dynamiken und Prozesse im relevanten Feld simultan sichtbar und erlebbar gemacht. Die Methode kann in allen Phasen der Prozessberatung eingesetzt werden, wie z.B.:
als effektives Diagnoseinstrument
zum Abgleich verschiedener Sichtweisen der Stakeholder
zur Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel
als Wirkungssimulation strategischer Optionen oder geplanter Maßnahmen
als Orientierungs- und Entscheidungshilfe
Systemaufstellungen zählen heute zu den effektivsten und effizientesten Techniken der professionellen Prozessbegleitung und sind aus meiner Sicht eines der innovativsten Management-Instrumente.
Was ist der USP dieser Methode?
eine komplexreduzierende und Klarheit schaffende Wirkung
eine hohe Raum-Zeit-Verdichtung und somit
die Möglichkeit einer zeitgleichen Betrachtung unterschiedlicher Einflussfaktoren
die Generierung impliziten Wissens in sehr kurzer Zeit
ein Erkenntnisgewinn, der trotz Big-Data-Analysen nicht erzielt werden kann
Was ist Ihr Nutzen?
Je nach Fragestellung können Strukturen, Dynamiken oder Prozesse im relevanten Feld simultan sichtbar und erlebbar gemacht werden. Aus den gewonnen Erkenntnisse können in der Diskussion nächste Schritte abgeleitet, in Maßnahmen definiert und umgesetzt werden. Aufstellungen können in externen Gruppen oder in Anwesenheit der beteiligten Personen durchgeführt werden.
Sind Sie neugierig geworden und haben Sie Fragen zu Systemaufstellungen? Weitere Informationen zu Organisationsaufstellungen finden Sie hier: Internationales Forum Systemaufstellungen
Ich freue mich, wenn Sie mich kontaktieren.
„Irritation ist die erste Knospe der Veränderung. Veränderung ist die erste Knospe des Lernens.“